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Mares Icon HD net ready Akku-Wechsel

Geschrieben in Cool'n'Crazy,Technik von Olaf Schilgen am 26 Januar 2016

Moin,

der Mares Icon HD net ready ist – vor allem mit der Software 4.1 – ein ziemlich guter Tauchcomputer.
Die Software gibt es bei Mares auf der Webseite.

Die Bedienungsanleitung zur Software-Version DE für die 4.0 und 4.1: http://www.mares.com/common/__/11875.1bab0c37.dl

Übersicht: http://www.mares.com/downloads.php?cat=software&region=eu
Login-Unterseite zum Software-Download: http://oms.mares.com/cpr/login.jsp

Wer mehr Akku haben will, kann den Akku von dem „Black Edition“ (Nachfolge-Modell, optisch verändert und mit größerem Akku) einsetzen.

Man muss dazu den Akkudeckel des Mares öffnen.
(Ach nee…)

Dieser Deckel ist ein Schraubdeckel, der mit einem kleinen Werkzeug mit zwei Stiften zu öffnen ist. Das geht einfach und ohne Gewalt.
Stiftdurchmesser 2 mm, Abstand der beiden Stifte 15 mm. Also Innenabstand 13 mm und Außenabstand 17 mm.

02_Werkzeug 2mm-15mmMittenabstand

03_Werkzeug-an_Akkudeckel

Das Akkufach mit dem alten Akku sieht dann so aus:
04_IconHD-offen-Akkualt (Small)

Den Kabelstecker mit einem sehr dünnen Schraubendreher rausschieben (geht leicht) … und den Akku ausbauen.

Der neue Akku mit 2600 mAh, 3,7 V, Typ 18650 mit Kabel angelötet.
01_Akku-neu_Mares-Nummer (Small)

Der alte (schwarz, 2100 mAh, 3,6 V) und der Neue im Vergleich:

Der alte und der neue Akku, mit dem Kabel und dem JST-PH-Stecker schon mal so vorgebogen, wie er dann im Icon HD zu liegen kommen muss:
06_Akku-altneu-Kabelposition mit JST PH Stecker.

Den neuen Akku einfach einschieben und den Stecker mit dem dünnen Schraubendreher passend einschieben:
07_IconHD-offen-Akkuneu (Small)

So sieht es gesamt aus:
08_IconHD-offen-Akkuneu (Small)

Ja, und dann den Akkudeckel wieder sorgfälig aufschrauben – fusselfrei, ohne Haare …

Rennt sofort.
Alle Daten bleiben auch gespeichert.
Absolut easy.

Sight – videoframing live

Geschrieben in Cool'n'Crazy,Magisches,Technik von Olaf Schilgen am 3 August 2012

Hm, das ist Science Fiction at its best, denk ich mal.

Sight from Sight Systems on Vimeo.

Locker gemacht!
Cool

lots of coffee, 11 month

Geschrieben in Technik von Olaf Schilgen am 23 Juli 2012

Das ist mal eine ordentliche und sinnvolle Tätigkeit:

11 Monate Kaffeetrinken und das, was dabei entsteht, sieht man hier:

Ich sag nur: Peer Gynt ist cool.

Google goes Asphalt

Geschrieben in Home,Technik von Olaf Schilgen am 1 April 2011

Eine echt abgefahrene Meldung zu dem bislang im Netz sich ausbreitenden Kraken Google:

Zitat:

Google goes Asphalt
„Google erweitert die Geschäftstätigkeit, und wird zukünftig nicht nur erlebbar, sondern tatsächlich erfahrbar: Als Carsharing-Angebot mit dem Titel „Google NetFleet“ ergänzt dieses Projekt zukünftig die Dienste von Google. Die bisher schon laufenden Aktivitäten zu E-Mobilität mit umgebauten PlugIn-Hybrid Fahrzeugen auf Basis des Toyota Prius und auch die Forschungen zu Roboter-Fahrzeuge der beiden Google-Gründer Larry Page and Sergey Brin bekommen so eine neue Dimension. Daimlers Car2Go und BMWs DriveNow bekommen unerwartete Konkurrenz.

Google setzt mit den unterschiedlichen Software-Projekten, Dienstleistungen und Webfunktionen auf viele Pferde – und zukünftig offensichtlich auch auf Pferdestärken. Wie gestern bekannt wurde, hat Google weitgehende Pläne, in das vernetzte CarSharing in Verbindung mit mobilen Online-Diensten einzusteigen. Bislang hat Google mit Straßenfahrzeugen nicht viel zu tun. Google betreibt derzeit, wie bekannt sein dürfte, nur eine Flotte von Kamerafahrzeugen, die weltweit die Straßenansichten für das StreetView-Projekt liefern.

Doch der jetzt bekannt gewordene Plan dürfte nicht nur im Web auf ziemlich große Resonanz stoßen. Google will, ähnlich wie schon Daimler mit dem Projekt „Car2Go“, BMW mit „DriveNow“ und, bei uns eher unbekannt, auch Peugeot mit „Mu“, sehr breit ins CarSharing einsteigen. Dazu ist eine Kooperation mit einem bislang nicht genannten Automobilhersteller geplant. Weiter soll sich diese Flotte in den Plan von Google, zu 100% regenerative Energien für den Betrieb der Serverparks zu nutzen, einfügen. E-Fahrzeuge sind somit ausdrücklich Teil der Überlegungen. Ob es sich dabei um eine reine E-Fahrzeug-Flotte handeln soll, wurde jedoch nicht bestätigt, aber nicht ausgeschlossen.

Das fügt sich zu einem stimmigen Bild, denn die US-Regierung hat, wie der Sprecher von Obama bestätigte, Unterstützung des Projekts zugesagt. Wie diese Unterstützung konkret aussehen wird, ist allerdings noch unklar. Ebenso unklar ist, wie die Zusammenarbeit mit dem noch ungenannten Automobilbauer aussehen wird. Ob es nur eine Übernahme von bereits angekündigten Fahrzeugen in den Pool von Google sein wird, oder ob Google sich möglicherweise eine eigene Fahrzeugvariante stricken will, ist somit offen für Spekulationen. Denkbar wäre sicher eine Nutzung des Volts von GM oder Tesla – aber auch Daimler will ja in den USA ihre Car2Go-Flotte ausrollen. Denkbar wäre auch der Nissan Leaf als reines E-Fahrzeug. Konkrete Fragen dazu wollten aber weder Google noch die genannten Autohersteller beantworten.

Das Konzept überrascht im ersten Moment – Google goes Asphalt – doch mit ein wenig Nachdenken, kann diese Lösung tatsächlich überzeugen. Google sieht offensichtlich neue Nutzungskonzepte, die den Autoherstellern noch den Schweiß auf die Stirn treiben könnten. Es dürfte klar sein, dass das Modell – wie auch immer es aussehen wird – nicht darin bestehen wird, einfach Autos zu verkaufen. Eine wesentliche Bedingung bei neuen Projekten von Google ist stets, wie Gründer Larry Page einmal im Interview bestätigte, dass es möglich sein muss, mit Einmalinvestitionen hohe laufende Erträge zu generieren. Das ist sowohl bei StreetView als auch bei Google Maps der Fall.

Wie dieses Geschäftsmodell bei Google NetFleet aussehen soll, wurde bislang nicht weiter erläutert. Dass jedoch das Internet die junge Generation inzwischen mit iPhone und iPad stärker fasziniert, als der neueste Sportwagen, dürfte sich herumgesprochen haben.“

Was steckt dahinter? – Keine Ahnung, aber bei Google ist natürlich immer Werbung mit im Boot. Also kann man annehmen, dass man demnächst auf Zuruf so ein Auto, (selbst fahrend!), am Bordstein in Empfang nehmen kann, sich dann hineinsetzt – und „Bitte die nächste Pizzeria anfahren“ ruft – woraufhin man dann automatisch dort hingefahren wird.

Vermutlich ist die Fahrt dann auch noch kostenlos – man muss sich nur die andauernde Werbung ansehen, und kann vermutlich ganz einfach aus dem Auto heraus direkte Bestellungen aufgeben.

Hm. Ich weiß noch nicht, wie ich darüber denke. Klingt cool jedenfalls.

Better Place

Geschrieben in Technik von Olaf Schilgen am 28 März 2011

Better Place, das Unternehmen, das von Shai Agassi geleitet wird, beginnt so langsam mit der Realität Kontakt aufzunehmen.

Volvo Plugin Hybrid

Geschrieben in Technik von Olaf Schilgen am 28 März 2011

Volvo plant einen Plugin Hybrid. Was das genau ist? Das ist ein Auto, das „hybrid“ funktioniert. Sowohl ein Dieselmotor als auch ein Elektromotor ist darin enthalten. Was das aber zu einem „Plugin“ macht, ist eine Batterie, die nicht nur durch aufgenommene Bremsenergie, sondern auch zuhause über die Steckdose geladen werden kann. Dazu ist diese Batterie deutlich größer, als in den herkömmlichen Hybridfahrzeugen.
Ein Plugin Hybrid bietet im Regelfall, je nach Hersteller und Auslegung, eine Mindestreichweite, die einen Betrieb in der Stadt praktisch ganz ohne Verbrennungsmotor möglich macht.

Der Chef von Volvo, Stefan Jacobi, erzählt hier etwas dazu:

Die Firma Volvo gehört übrigens nun zu Geely, einem rein chinesischen Hersteller. Was das für die Einführung von Elektrofahrzeugen in China noch bedeuten kann, wird spannend zu sehen.

Volvo electric

Geschrieben in Technik von Olaf Schilgen am 28 März 2011

Wer meine Webseite ein wenig studiert, könnte den Eindruck bekommen, dass ich schon mal in Skandinavien war.

richtig!

Daher hier mal ein kurzes Video von Volvo, die im Winter ihr Batterieelektrisches Fahrzeug vorzeigen.
Wichtigstes Erlebnis bei den Journalisten? Es war schön warm …
Soviel mal zu qualifizierten Autojournalisten. Alles auch nur Schattenparker!

BMW i

Geschrieben in Technik von Olaf Schilgen am 28 März 2011

BMW hat ein nettes Werbevideo herausgebracht, in dem die Trennung von antriebseinheit und aufgesetzter Karosserie gut sichtbar wird.

Eine schöne Idee … und nett animiert. Hier nur zum Schauen – zu kaufen ist da noch nichts …

Das Wunder des Vogelflugs

Geschrieben in Magisches,Technik von Olaf Schilgen am 26 März 2011

Ich habe ja lange als Innovationsmanager bei Audi gearbeitet. Da gab es schon sehr interessante Ideen und Innovationen, die in dennächsten Jahren in den Fahrzeugen auftauchen werden.
Was jedoch die Firma Festo, ein Hersteller von für den Normalbürger ziemlich staubtrockenen Ventilen, Steuerungen, Elektroantrieben und Regeltechniken, auf der Hannover Messe jedes Jahr so zaubert, ist schon seit Jahren wunderbar.

Doch 2011 schießt Festo den Vogel ab.

Genauer: Festo hat den Vogelflug entschlüsselt. Festo hat geschafft, was schon die griechischen Philosophen beschäftigte: den Vogelflug mechanisch nachzubilden.
Es geht nicht um ein neues Flugzeug, und auch nicht um einen fliegenden Manta.
Es geht um eine fliegende Seemöve, mit ca 2m Spannweite etwas größer als das Original.

Man staune hier:

Das making of gibt es von Festo ebenso dazu:

Was bleibt mir dazu zu sagen?
„Haben wollen“.
Besser als jeder Modellflieger. Eine nachgerade Jahrhunderte umgrabende Erfindung!

Sensorgrößen bei Digitalkameras

Geschrieben in Technik von Olaf Schilgen am 5 Februar 2011

Immer wieder frage ich mich beim regelmäßigen Kamerakauf, wie groß denn nun eigentlich die Bildsensoren sind. Es ist ja eine Größenangabe ich Form eines Bruchs, und dazu in Zoll, und als Diagonale angegeben. Damit ist in etwa die maximale Konfusionstiefe beschrieben, es fehlt nur noch der Hinweis, dass nicht direkt die wirksame Fläche als Größenangabe angegeben wird, sondern die Größe der (fiktiven) Bildröhre, auf dem die Sensorfläche angeordnet sein „könnte“. Was nichts anderes bedeutet, als dass die reale Größe des Bildsensors nochmals kleiner ist, als die verklausuliert angegebene Größe eh schon verspricht. Dazu gibt es einen interessanten Artikel hier.

Das Bild mit den realen Entsprechungen im Vergleich hier stammt von Wikipedia:
Sensorgrößenvergleich

Ich verweise hier auf den Artikel, ich hab mir diesen Link eigentlich nur eingebaut, damit ich dieses Vergleichsbild einfach zur Hand habe.