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Was wäre wenn …

Geschrieben in Wirtschaftstheorie von Olaf Schilgen am 10 Januar 2012

Eine Frage, die mir zu der Überlegung, was Wirtschaft ist, einfiel:

Was wäre, wenn man das Geld aus der Welt nehmen würde?
Eigentlich könnten alle erst einmal weiterarbeiten (bis auf die Banker), nicht wahr?

Zweite Frage:

Was wäre, wenn man die „Wirtschaft“ aus der Welt nehmen würde?
Das wäre schon schwieriger. Denn bislang weiß keiner, was das genau ist, die Wirtschaft. Jedenfalls nicht so konkret, dass es eine Liste geben könnte, auf der aufgeführt würde, was zur Wirtschaft gehört, und was nicht.
Was gehört dazu? Was muss mit in den Karton, der mit „Weltwirtschaft“ beschriftet ist?
Vermutlich eine Menge. Mindestens mal die Menschen. Dann noch Rohstoffe vermutlich, und Maschinen.

Voilá.

Eine Menge Zutaten, die ganz sicher auch zählbar sind.

Jetzt die finale Frage: Warum wird Wirtschaft ausschließlich in Geld gezählt? Warum wird die Größe einer Wirtschaft ausschließlich über ein Bruttoinlandsprodukt o.ä., aber zumindest stets in einer Währung ausgedrückt? Es ist doch etwas vorhanden (siehe oben), was offensichtlich zu einer Wirtschaft gehört.

Wenn man die Wirtschaft von Tuvalu und die von Russland vergleicht, muss es doch noch mehr geben, als nur die Erkenntnis, dass das BIP von Tuvalu kleiner ist, als das von Russland. Und dass deshalb die Wirtschaft „kleiner“ ist, wie die „Messung“ mit dem Geld ja gezeigt hat.

Wir verständlich, worauf ich hinaus will?

Mich treibt die Frage um, wie man Wirtschaft definieren kann, OHNE sie in Geld zu zählen.
Wobei ich bereits eine Antwort habe, mit der ich glaube, die Wirtschaft messbar machen zu können, ohne auch nur Währung oder Geld zu nutzen.

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