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Mares Icon HD net ready Akku-Wechsel

Geschrieben in Cool'n'Crazy,Technik von Olaf Schilgen am 26 Januar 2016

Moin,

der Mares Icon HD net ready ist – vor allem mit der Software 4.1 – ein ziemlich guter Tauchcomputer.
Die Software gibt es bei Mares auf der Webseite.

Die Bedienungsanleitung zur Software-Version DE für die 4.0 und 4.1: http://www.mares.com/common/__/11875.1bab0c37.dl

Übersicht: http://www.mares.com/downloads.php?cat=software&region=eu
Login-Unterseite zum Software-Download: http://oms.mares.com/cpr/login.jsp

Wer mehr Akku haben will, kann den Akku von dem „Black Edition“ (Nachfolge-Modell, optisch verändert und mit größerem Akku) einsetzen.

Man muss dazu den Akkudeckel des Mares öffnen.
(Ach nee…)

Dieser Deckel ist ein Schraubdeckel, der mit einem kleinen Werkzeug mit zwei Stiften zu öffnen ist. Das geht einfach und ohne Gewalt.
Stiftdurchmesser 2 mm, Abstand der beiden Stifte 15 mm. Also Innenabstand 13 mm und Außenabstand 17 mm.

02_Werkzeug 2mm-15mmMittenabstand

03_Werkzeug-an_Akkudeckel

Das Akkufach mit dem alten Akku sieht dann so aus:
04_IconHD-offen-Akkualt (Small)

Den Kabelstecker mit einem sehr dünnen Schraubendreher rausschieben (geht leicht) … und den Akku ausbauen.

Der neue Akku mit 2600 mAh, 3,7 V, Typ 18650 mit Kabel angelötet.
01_Akku-neu_Mares-Nummer (Small)

Der alte (schwarz, 2100 mAh, 3,6 V) und der Neue im Vergleich:

Der alte und der neue Akku, mit dem Kabel und dem JST-PH-Stecker schon mal so vorgebogen, wie er dann im Icon HD zu liegen kommen muss:
06_Akku-altneu-Kabelposition mit JST PH Stecker.

Den neuen Akku einfach einschieben und den Stecker mit dem dünnen Schraubendreher passend einschieben:
07_IconHD-offen-Akkuneu (Small)

So sieht es gesamt aus:
08_IconHD-offen-Akkuneu (Small)

Ja, und dann den Akkudeckel wieder sorgfälig aufschrauben – fusselfrei, ohne Haare …

Rennt sofort.
Alle Daten bleiben auch gespeichert.
Absolut easy.

Thermoeconomics Comic Project

Geschrieben in Cool'n'Crazy,Peak Oil,Wirtschaftstheorie von Olaf Schilgen am 17 Mai 2015

Wow.

Das war mit einem Wort mein Eindruck, als ich sah, wie Stuart McMillan sich an die Arbeit gemacht hat, die Themen Peak Oil und Ökonomie als Thermoeconomics-Comic-Project“ aufzuarbeiten.

Stuart McMillan Homepage (deutsch)

Ich kann nur sagen: Reinlesen … durchlesen! Absolut lohnend … und wer mag, spendet für Stuart. Eine richtig coole Aktion.
Hier ein Bild daraus:

Peak Oil Cover von Stuart McMillan

Base Jump under water

Geschrieben in Magisches von Olaf Schilgen am 20 Juli 2014

Guillaume Nerys Base Jump into Dean’s Blue Hole, filmed on breath hold by Julie Gautier.

Das Dean’s Blue Hole liegt in einer Bucht westlich von Clarence Town auf Long Island, einer der Inseln der Bahamas im Nordatlantik. Es ist mit 202 m Tiefe das mit Abstand tiefste Blue Hole der Welt. (Wikipedia)
Guillaume Nery taucht in diesem Video allerdings nicht bis auf 202 Meter Tiefe, sondern stoppt auf einem der Absätze.

Marsspaziergang

Geschrieben in Cool'n'Crazy,Magisches von Olaf Schilgen am 6 November 2013

Wer hat sich schon einmal gefragt, wie ein Morgenspaziergang auf dem Mars so aussieht?

Ich!

Und hier ist die Antwort:


Mars Gigapixel Panorama – Curiosity rover: Martian solar days 136-149 in out-of-this-world

Have fun! (Wozu auch immer … vermutlich um den Glückkeks dieser Woche zu ernten … )

IEA.org – Energie

Geschrieben in Peak Oil von Olaf Schilgen am 27 Mai 2013

Die iea.org macht ganz interessante Sachen:

Coole Übersichten, denke ich!

dragonfly

Geschrieben in Cool'n'Crazy,Magisches von Olaf Schilgen am 6 April 2013

FESTO hat mal wieder eine für unmöglich gehaltene Sache einfach so gebaut.

Eine künstliche Libelle, englisch Dragonfly:

 

 

Was sagt man dazu?
Einfach nur: Cool. Magic. Festo?

Energy as the Numéraire of any Given Economy

Geschrieben in Wirtschaftstheorie von Olaf Schilgen am 3 März 2013

Nun habe ich die Kernthese meiner Theorie online zur Diskussion gestellt.Meinen Beitrag habe ich als Mitglied der World Economics Association bei der

World Economics Association, Conference on the political economy of economic metrics, 28th January to 14th March, 2013

zur Diskussion gestellt.
Das hat bereits ganz gut geklappt:

Energy as the Numéraire of any Given Economy

Olaf Schilgen

Olaf Schilgen, (2013), Energy as the Numéraire of any Given Economy, World Economics Association (WEA), Conferences, No.1 2013, Conference on the political economy of economic metrics: 28th January to 14th March, 2013.

Abstract

Economic theories are based on money as the unit of accounting, measuring and exchange. This paper discusses the usage of Energy as a physical characteristic of all commodities, all goods and services as the numéraire for measuring the size of any given economy. Since monetary value is not a real characteristic of the commodities and goods, physical characteristics are real characteristics and therefore they are precisely measurable. This allows measuring a precise physically real GDP in Energy units which represents an exactly metered value in the opposite to the inflation corrected money based ‘real GDP’. Doing so allows redefining the quantity theory as a relation of a given amount of money representing a given and real based physically measurable amount of commodities, goods and services. It allows to explicitly defining the size of any given economy by its amount of energy necessary to create the different kind of capital and consumer goods of any given economy. It also avoids the problem that the existing definition is circular. Measuring an economy by the money used in that economy to define the amount of money circulating in that economy is a circle in itself. Therefore it is impossible to measure an absolute value of any economy since no currency today is defined by a physically existent value. Changing this therefore allows redefining the quantity theory. Doing so also allows defining the Limits of Growth by setting in a given amount of Energy as the available input. Without more energy available for being productively used this sets, describes the limit of growth and gives it a value in physical units.

Link:

http://peemconference2013.worldeconomicsassociation.org/?paper=energy-as-the-numeraire-of-any-given-economy

Als Paper (gering upgedatet):

http://www.schilgen.com/sn/downloads/2013-02-12_paper-energy-as-the-numeraire-of-an-economy_schilgen_v.1.06.pdf

 

2012 Rückblick

Geschrieben in Weihnachtliches von Olaf Schilgen am 29 Dezember 2012

2012 ist bald Geschichte … und die Welt ist nicht untergegangen.
Sie ist doch viel zu schön, als das so schnell vorbeigehen könnte.

Das kann man wunderschön hier sehen:

Natural Phenomena by VideoSapien from Reid Gower on Vimeo.

Was mich weiterhin beschäftigt, ist das Thema Finanzpolitik und Wirtschaftstheorie.
Eine interessante und sehr anschauliche Grafik hat die le monde diplomatique erstellt und gezeigt:
Darstellung Derivate zu Welt - BIP

Instinktiv stellt man sich die Frage, ob da nicht ein gewisses Mißverhältnis sichtbar wird. Ohne da tief einzusteigen, fragt man sich so rein aus dem Bauch heraus: Wozu werden solche Derivate in so gigantischen Mengen digital um den Globus gejagt?
Es wird dadurch kein einziges Körnchen Reis mehr erzeugt, kein Halm Hafer mehr gezogen … und die Sonne scheint sicher auch ohne das.

FTD-Aus

Geschrieben in Home von Olaf Schilgen am 25 November 2012

 

Die FTD wird eingestellt. Das ist eine traurige Nachricht.

Ich frage mich dabei, ob die Einstellung des nach breiter Einschätzung besten journalistischen Produkts nun das Qualitätsniveau der anderen G+J Titel sinken lassen wird. Oder wird das, was bei der FTD an gutem, kritischem Journalismus zu finden ist, in eine Aufwertung der anderen Blätter übergehen wird? Vermutlich nicht.
Die Gesamtmeinungs-Bandbreite aus dem Hause Gruner + Jahr verliert somit eine der Meinungs- und Kommentar-Speerspitzen.

Warum gab es die wirtschaftsbezogenen Kommentare nicht auch ab und an als Gastbeiträge im Stern? In Geo? In anderen Aggregatzuständen als einer Wirtschaftszeitung? Ergänzt um eine andere, ergänzende Sichtweise dazu? Nutzung von Synergien über die reinen Wirtschaftszeitungen hinaus wäre doch wichtig gewesen!
Ich frage mich: Warum wurde das wirtschaftspolitische Wissen in der FTD nicht auch als Querschnittswissen in andere Redaktionen mit ganz anderer „üblicher“ Zielgruppe des Hauses G+J getragen? Kann man diese übergreifenden Themen nicht auch als Grundlagenforschung betrachten, die man sich als Grundlage für einen guten Pressekonzern leisten sollte?

Warum ist niemand bei G+J einmal auf die Idee gekommen, dass es beinahe nichts wichtigeres gibt, als den wirtschaftspolitischen Prozess journalistisch zu begleiten und zu kommentieren? Schließlich ist das, was die abstrakte Wirtschaft als Summe real an Waren und Gütern hervorbringt die Quelle und die Basis all des realen Wohlstands. Ohne die gesamten realen Dinge, ohne all die Sachen, die „die Wirtschaft“ auf bislang noch nicht voll verstandene Weise real werden lässt, ist keine BunteBilderZeitung denkbar.

Die wirklich grundlegende Frage:

Warum wird eine Zeitung wie die FTD gerade mitten in der spannendsten Diskussion überhaupt, der Frage nach der Zukunft der westlichen Wirtschaftsform, auf der Frage nach der Zukunft des Kapitalismus, einfach eingestellt, ohne eine finale Antwort gegeben zu haben, ohne die Chance dazu zu haben? Die FTD hat an vielen Stellen die richtigen Fragen gestellt – und war so Teil der Diskussion.
Ich hätte gern noch ein wenig tiefer und weiter diskutiert.

Olaf Schilgen

 

 

 

Etonstyle

Geschrieben in Cool'n'Crazy von Olaf Schilgen am 19 Oktober 2012

Ich liebe so richtig guten sinnfreien Blödsinn.
Dies hier ist wirklich richtig gut gemacht – es ist absolut hirnlos, sinnfrei und schwachsinnig.

Ein Argument, warum man das anschauen sollte:
Es bläst einem das Hirn frei.

Frisch, Eton Sytle, crazy cool.

sic!

Natur der Erde

Geschrieben in Magisches von Olaf Schilgen am 19 Oktober 2012

Ich sag einfach nur Wow.

Natural Phenomena by VideoSapien from Reid Gower on Vimeo.

da kann jemand etwas.

Peak Oil and Economy

Geschrieben in Peak Oil,Wirtschaftstheorie von Olaf Schilgen am 25 September 2012

Wer einmal eine Vorstellung von dem engen Zusammenhang von der verfügbaren Energie und der Wirtschaft bekommen möchte,
der schaue sich diesen kurzen Film an:

Beeindruckend gut animiert.

Bussenlikevelfint

Geschrieben in Magisches von Olaf Schilgen am 22 September 2012

Man kann auch Busse mögen wollen:

Sowas!

Sight – videoframing live

Geschrieben in Cool'n'Crazy,Magisches,Technik von Olaf Schilgen am 3 August 2012

Hm, das ist Science Fiction at its best, denk ich mal.

Sight from Sight Systems on Vimeo.

Locker gemacht!
Cool

Energie und Wirtschaft

Geschrieben in Wirtschaftstheorie von Olaf Schilgen am 30 Juli 2012

Dieses kurze Videointerview mit Colin Campbell spricht genau die Irrationalität der bestehenden Ökonomietheorie an.
Er schildert darin die Herausforderungen, die die Wirtschaftswissenschaft zu lösen hat, wenn die Wirtschaft durch reduziertes Energieangebot schrumpfen muss.

SOLIPSIST

Geschrieben in Magisches von Olaf Schilgen am 25 Juli 2012

wrreftthm.
hmlfftr, hrtsxvmn

SOLIPSIST from Andrew Huang on Vimeo.

Directed by Andrew Thomas Huang
http://www.andrewthomashuang.com

WINNER at SLAMDANCE 2012 of the Special Jury Prize for Experimental Short

Facebook https://www.facebook.com/AndrewThomasHuang
https://www.facebook.com/Solipsistfilm
Twitter – http://www.twitter.com/Andrew_T_Huang
Tumblr – http://andrewthomashuang.tumblr.com/

Original Soundtrack: http://itunes.apple.com/us/artist/the-nautilus-diary/id514184687

Cast Featuring: Mary Elise Hayden, Marissa Merrill & Dustin Edward

Executive Producers: David Lyons & Andrew Huang
Producers: Laura Merians & Stephanie Marshall
Cinematographer: Laura Merians
Production Designer: Hugh Zeigler
Costume Designer: Lindsey Mortensen
Hair & Makeup Designer: Jennifer Cunningham
Sound Design & Original Score: Andrew Huang

A Moo Studios & Future You Production

Copyright 2012 Andrew Huang All Rights Reserved.

Coolspace

nopetrajmns

lots of coffee, 11 month

Geschrieben in Technik von Olaf Schilgen am 23 Juli 2012

Das ist mal eine ordentliche und sinnvolle Tätigkeit:

11 Monate Kaffeetrinken und das, was dabei entsteht, sieht man hier:

Ich sag nur: Peer Gynt ist cool.

Blöd Verteilung

Geschrieben in Home von Olaf Schilgen am 22 Juni 2012

Ich habe mich austragen lassen, um Deutschlands blödeste Zeitung nicht im Kasten zu haben, wenn es morgen laut Ansage von Blödzeitung eigentlich für alle Blöd werden soll.

Mal sehen, ob die Logistik das hinbekommt, mich nicht zu beliefern …

Blöd wäre, wenn ich das Blödblatt doch kriege.

Spiegel-Verriss

Geschrieben in Peak Oil von Olaf Schilgen am 2 Juni 2012

Bislang hatte ich ja gedacht, dass Spiegel Online sich qualitativ nicht ganz unten im Journalismus ansiedelt.
Bis heute, bis ich den absurd schlechten Artikel von A. Jung gelesen habe über die „Peakniks“ der Aspo …

Ich war Teilnehmer der ASPO Conference 2012 – 30. Mai bis 1. Juni in Wien. Zu finden sind die Beiträge und das Programm zum selbst nachlesen und hören unter www.aspo2012.at.
Daneben bearbeite ich die Thematik auch beruflich und privat.

Hier meine Kommentierung zu dem seltsamen Artikel (Link): Der Artikel ist absurd schlecht, nicht sichtbar recherchiert und vor allem eins: polemisch … das als Fazit vorab.

Zitat des Titels:

Endliche Ölreserven – Apokalypse irgendwann

(Spiegel Online, 01. Juni 2012, 20:15 Uhr)

Gute Journalisten machen gute Titel – was jedoch im Umkehrschluß nicht zuteffen muss. Hier beweist Herr Jung, dass ein Titel „gut“ sein kann im Sinne der Chefredaktion – um Leser zu gewinnen, und Interesse zu wecken. Das hat dieser Titel geschafft, man kann ihn damit als „gut“ bewerten. Ob der Journalist dahinter jedoch auch eine gute Arbeit macht, muss vor allem der dazugehörige Artikel zeigen. Dazu weiter im Text:

Zitat:“Wie lange reicht das Öl? In Wien trafen sich Weltuntergangspropheten, um über das nahende Ende der Vorräte zu spekulieren. Doch die Wirklichkeit ist deutlich komplizierter als die Theorien der „Peakniks“.
Eine kurze Basisrecherche hätte Herrn Jung schnell gezeigt, dass es ASPO nicht darum geht, das „Ende“ vom Öl vorherzusagen. Es geht um die Abnahme der Flow-rate nach dem Peak. Dass das existiert liegt auf der Hand – bei einer endlichen Ressource kann es nicht anders sein.
Das steht bereits im Bericht des Department of Energy an den Präsidenten der USA in 2005 unter der Federführung von Robert Hirsch. Der übrigens die vollen drei Tage anwesend war, und auch ansprechbar in jeder Pause.

Zitat:“Auf dem Programm steht der Weltuntergang, doch Dennis Meadows langweilt das Thema. Der amerikanische Wissenschaftler ist gewissermaßen Fachmann in Fragen der Apokalypse, seit er vor 40 Jahren im legendären Bericht an den Club of Rome vor den Grenzen des Wachstums warnte und die Erschöpfung der Rohstoffe prophezeite. Nun sitzt der 69-Jährige im Wiener Palais Niederösterreich und blättert in der Tagungsbroschüre herum. Es kommt ihm alles so bekannt vor.
Billiger geht es wohl nicht, oder? Verstehe ich Herrn Jung richtig, und ein Thema ist erst dann interessant für eine ordentliche Berichterstattung im Spiegel, wenn ein bald 70-Jähriger das Programm der Veranstaltung so vollständig im Kopf hat, dass er, während ihm der Spiegel-Reporter beim „Programm-Auswendigwissen“ zuschaut, nicht mehr im Programm blättern darf?

Zitat:“Versammelt hat sich die Association for the Study of Peak Oil & Gas (Aspo), eine internationale Vereinigung von Wissenschaftlern, die beseelt sind von dem Gedanken, die weltweite Ölförderung werde schon bald einen Scheitelpunkt („Peak“) erreichen – mit katastrophalen Folgen für die Menschheit. Verbraucht sie mehr Öl, als sie fördert, seien brutale Verteilungskämpfe unvermeidlich: Börsencrashs, Depression, Chaos.
„Beseelt“ klingt etwas seltsam, wenn man selbst einmal mit diesen Wissenschaftlern redet. „Besorgt“ würde es eher treffen. Dazu sind die genannten Folgerungen nicht von den Wissenschaftlern getroffen worden, sondern von durchaus ernst zu nehmenden Analysten des US Department of Energy, der Bundeswehr, des Joint Forces Command und vielen anderen. Übrigens, Herr Jung: Wenn sie einen Satz mit „brutale Verteilungskämpfe seien unvermeidlich“ beginnen, und dann eine Auflistung anführen, dann sollte das eine Liste dieser angeführten Verteilungskämpfe sein. Ob man Börsenchrashs und eine Depression bereits dazu zählt, ist mir nicht bekannt. Man könnte darüber diskutieren – aber so wirkt es auch mich ein wenig schräg, rein sprachlogisch.

Zitat:“„Peak Oil ist nahe“, lautete also die Schreckensvision beim Jahrestreffen in dieser Woche, die Aspo-Präsidenten Kjell Aleklett wie ein Zeuge Jehovas verbreitete. Wieder einmal. Dieselbe Botschaft habe er schon auf der Aspo-Konferenz vor sechs Jahren gehört, sagt Meadows genervt. In der Tat haben die „Peakniks“, wie die Skeptiker genannt werden, schon etliche Male den Förderhöhepunkt vorausgeahnt. In früheren Szenarien datierten sie ihn auf das Jahr 1998. Später hieß es, 2005 sei es so weit. Einer legte den Peak sogar auf den Tag genau fest, auf den 24. November 2005. Dann wieder wurde 2010 ins Auge gefasst, spätestens.
Yep. Die erste Abschätzung dazu kam von Herr Hubbert, so um 1960 herum. Da hatte er allerdings noch eine Nachfragesteigerung von 5% pro Jahr angenommen … womit der Verbrauch und damit der Scheitelpunkt in der Abschätzung logischerweise früher liegen musste. Die alte Formel mit der tatsächlichen Verbrauchsteigerung von 1956 bis 2000 führt zu einer neuen Zahl – und zwar um das Jahr 2005. Wohlgemerkt eine Abschätzung über einen Zeitraum von über 30 Jahren – ein wenig Unsicherheit ist dabei nicht abwegig.
Die Taggenaue Festlegung ist übrigens eine Rückwärtsbetrachtung – da war einfach die bisherige Crude oil Tagesproduktion auf dem Höhepunkt. Berechnet und als Prognose vorab veröffentlicht hat das niemand.

Zitat:“Mit scheinbar wissenschaftlicher Präzision bestimmen die Peak-Oil-Theoretiker einen Zeitpunkt, von dem an es bergab gehen soll – und werden stets von der Realität widerlegt. In der Praxis nämlich ist das weltweite Ölangebot seither noch praktisch jedes Jahr gewachsen, bislang ist zur Überraschung vieler nie ein echter Engpass aufgetreten.
Nicht mit scheinbarer wissenschaftlicher Präzision, sondern mit wissenschaftlicher Methode. Das ist ein Unterschied, den man vermutlich erst dann begreift, wenn man die Materie selbst beherrscht. Präzision ist nicht absolut herstellbar – weil es bei der Thematik keine absolute Präzision geben kann – und auch gar nicht verlangt und behauptet wird. Wissenschaftlich aber bleibt es: Die Unsicherheiten werden benannt – und die Bandbreite der Unsicherheiten dazu.
Dazu bleibt die Tatsache bestehen, dass die Förderung aus konventionellen Ölfeldern in 2006 ihren Höhepunkt hatte. Das easy oil ist damit auf klar absteigendem Pfad – und allein das ist nicht mehr mit „scheinbarer Präzision“ vorauszusagen, sondern ganz trivial im Bericht der IEA von 2010 (International Energy Agency, World Energy Outlook 2010) nachzulesen.
Der vermeindlich nicht aufgetretene Engpass bestand bereits: In 2008, als der Ölpreis durch die Decke ging, die wenige Jahre zuvor niemand jemals in dieser Höhe vermutete.
Zitat aus den Ölpreisprogrnosen für das Jahr 2030 vom Jahr 2005: 33 Dollar pro Barrel. Ich frage mich, ob Jerr Jung schon mal darüber nachgedacht hat, was ein solcher Mehrpreis von 147 Dollar da an Nachfrage bei den ärmeren Ländern weltweit abschneidet? Die Nachfrage nach Öl war schlicht nicht bedienbar – und der Preis stieg solange, bis die so abgeschnittene Nachfrage dann wieder befriedigt werden konnte.

Zitat:“Gegenwärtig pumpt Saudi-Arabien so viel Öl aus dem Wüstensand wie noch nie. In den USA quellen die Lager über. Derzeit werde eher zu viel als zu wenig gefördert, konstatieren die Rohstoffexperten der Commerzbank. Ihre Kollegen von der Citigroup gehen noch weiter: Sie verkünden schon den „Tod der Peak-Oil-Hypothese“.
Schon mal was von Preiselastizität gehört? Schon mal darüber nachgedacht, dass ein Preis von über 100 Dollar bereits heute einen erheblichen Nachfragesenkenden Effekt hat?
Es gibt Länder auf dieser Welt, die für Öl weit über 20% des GPD (BSP) pro Kopf ausgeben (müssen). Wenn sie das aber nicht können, kaufen sie kein Öl mehr. Daher ist die Preiskurve heute der Nachfragereduktions-Stellhebel.
Der Experte von der Commerzbank, der die „Peak-Oil-Hypothese“ als tot erklärt, hat vermutlich sein Geld mit der Vorhersage der Finanzmarktentwicklung zwischen 2000 und 2012 verdient. Vermutlich hat er sein Fachwissen dazu nun auf diese These angewandt. Herzlichen Glückwunsch, Herr Jung. Mein Kommentar dazu: „Herr, lass Hirn vom Himmel regnen, auf dass es die richtigen trifft!“

Zitat:“Eine These aus den Fünfzigern
Und? Glauben sie damit Meinen zu wollen, dass eine alte These doof ist? Oder weniger wert? Albert Einstein hat seine Relativitätstheorie 1916 niedergeschrieben. Die staubt also bereits … wo ist ihr Verriss dazu?

Zitat:“Das Konzept stammt aus den fünfziger Jahren, ein US-Geologe namens Marion King Hubbert hat es formuliert. Demnach entspricht der Verlauf der Ölförderung stets einer Glockenkurve: Erst steige sie an bis auf ein Plateau, dann fällt sie wieder ab, so unerbittlich wie vorhersehbar. Das Problem: Die Wirklichkeit ist komplizierter.
Ach was. Eine Theorie ist immer eine Abstraktion und eine Modellbildung. Dummerweise zeigen alle Ölfelder weltweit prinzipiell diese Förderkurve. Übrigens auch noch falsch abgeschrieben. Eine Glockenkurve zeigt kein Plateau – sie ist stets eine Kurve, ein Plateau ist aber genau das nicht.

Zitat:“Zum Beispiel nimmt der Preis, der für das Fass Öl zu erzielen ist, einen entscheidenden Einfluss auf die Fördermenge. Je höher die Notierung, desto eher lohnt sich der Aufwand, auch in entlegenen Regionen nach dem Rohstoff zu suchen, in der Tiefsee zum Beispiel oder in der Arktis. Und schon wächst das Ölangebot.
Hallo McFly, jemand zu Hause? Suchen sie mal nach den tausend goldenen Füllern in ihrer Schreibwerkstatt. Es besteht ein Unterschied zwischen Suchen und Finden. Und nicht dass sie vorschnell frohlocken: Bei Ölfeldern ist es nicht wie bei goldenen Füllern. Die muss man erst einmal anbohren und fördern – einen Füller hebt man einfach auf.

Zitat:“Neue Technologien kommen zum Einsatz, die die Fördermenge auf ein Niveau hieven, das bis dahin unvorstellbar war. Ingenieure setzen das sogenannte Fracking, das bislang nur für die Gasproduktion genutzt wurde, nun auch zur besseren Ausbeutung von Ölquellen ein: Unter Hochdruck wird eine Flüssigkeit eingepresst, sie erzeugt Risse tief im Gestein, dadurch wird zusätzliches Öl freigesetzt.
Unvorstellbar ist immer ein schönes Wort. Trifft aber fast nie den Kern. Ich kann mir beispielsweise auch ein Raumschiff Enterprise vorstellen, oder eine Unterhaltung mit einem intelligenten Redakteur.
Die sogenannte EOR, enhanced oil recovery, kann durchaus die Ausbeute aus einem Ölfeld vergrößern – als absolute Menge. Aber die flow-rate, das was pro Tag rauskommt, bei Weitem nicht. Viele Ölfelder liefern nur noch ein ziemlich dünnes Wasser-Öl-Gemisch. Da pumpt man und pumt … und 90% von dem, was man da pumpt, ist Wasser, das man schnellstens wieder wegpumpen muss, weil es hochgradig verseucht ist. Teilweise ist nur noch 10% Öl enthalten … und auch der Anteil sinkt bei alten Feldern immer weiter ab. Fracking in Ölfeldern erhöht vielleicht den Anteil wieder etwas – aber die alten Förderraten kommen damit nicht zurück. Denn das Ölfeld wird ganz sicher eines: immer leerer.

Zitat:“Dank dieses Verfahrens sind die USA zur weltweit schnellstwachsenden Ölförderregion avanciert. Im Bundesstaat North Dakota hat sich die Produktion innerhalb von nur zwei Jahren verdoppelt.
Wow. Tolles Argument. Fragt sich nur von welcher Menge hat sich da was verdoppelt. Die hatten bislang ein altes Ölfeld, und nun zwei? Oder was? Verdoppeln klingt ja immer gut – aber wenn so ohne weitere Daten einfach von „Verdoppelung“ geschrieben wird, sieht das in etwa so schlau aus, wie ich es in der b**dzeitung erwarten würde.

Zitat:“Solche Entwicklungen beeindrucken Aspo-Präsident Aleklett freilich wenig. Er hält Fracking für überschätzt, für einen Hype, der sich bald wieder legen werde. Überhaupt sei doch die Vorhersage eingetreten und Peak Oil im Jahr 2006 erreicht worden, zumindest was das Volumen aus herkömmlichen Fördermethoden angehe, das heißt: ohne das Öl aus kanadischen Teersanden zum Beispiel oder eben das Fracking-Öl aus North Dakota.
Ich hab mir den Vortrag auch reingezogen – und fand die Aussagen zumindest plausibel genug, um eine andere Message daraus abzuleiten.

Zitat:“Diese Erklärung mutet seltsam an, da in der Geschichte der Ölförderung Verfahren, die zunächst als unkonventionell galten, in der Regel sehr schnell gebräuchlich wurden. So war in den siebziger Jahren eine Förderung in mehr als 300 Metern Meerestiefe kaum vorstellbar, heute ist sie Routine.
Ja, klar. Das lohnt sich auch so gigantisch.
Die Deep Water Horizon, also das Dingens, was bei voller Anwendung der Öl-Bohr-Routinen im Golf von Mexiko abgesoffen ist, bohrte beispielsweise das Macondo-Feld an. Dieses Feld sollte insgesamt 50 bis 100 Millionen Barrel Öl enthalten.
Klingt vielleicht viel – reicht aber gerade einmal aus, um den Weltverbrauch von Öl für etwa 16 bis 32 h aufrecht zu erhalten.
Mal als Vergleich: Das Ghawar-Feld in Saudi Arabien liefert seit 1950 allein täglich und durchgehend 5% des Weltölbedarfs.

Zitat:“Der Veteran Meadows jedenfalls hat genug von der Debatte, wann denn nun genau der Höhepunkt erreicht werde. Entscheidend und unstrittig sei doch, dass die Ölvorräte endlich sind und abnehmen. Deshalb hält er es für wichtiger, Strategien zu entwickeln, wie eine Welt mit immer weniger fossilem Brennstoff aussehen kann.
Ein weiser alter Mann hat eine gute Sichtweise. Immerhin hat er, anders als Herr Jung, die Thesen und angeblichen Hypothesen der Peakniks nicht nur akzeptiert, sondern selbst auch damals im Bericht des Club of Rome, der übrigens von der Volkswagen Stiftung in Hannover zu wesentlichen Teilen finanziert wurde, so prognostiziert.

Zitat: „Meadows spricht aus leidvoller Erfahrung. Vor 40 Jahren habe sich der Club of Rome auch bloß darauf beschränkt zu rufen: „Das Unheil ist nahe“, erinnert sich der Wissenschaftler. Ergebnis: „Heute ist der Club of Rome irrelevant.“
Lieber Herr Jung, möchte man sagen, Klasse Schlusswort – nur was wollen sie damit ausdrücken?
Die Diskussionen zu den Prognosen des Club of Rome haben doch wohl sehr entscheidend zur Umweltbewegung, zur Gründung neuer politischer Parteien und allgemein zur Diskussion überhaupt beigetragen. Was bitte erwarten sie vom Club of Rome heute? Noch eine grüne Partei? Noch mehr Umweltbewegung? Etwa Änderungen in den Wirkmechanismen des Kapitalismus?
Eines dürfte klar sein: Die Botschaft von damals ist angekommen – und vermutlich ist deshalb vieles anders gekommen. Wobei noch immer kein Link zu Peak Oil besteht – denn dem kann man nicht durch Politikänderungen ausweichen.
Nur durch Ignorieren: Durch Augen, Ohren und Mund verschließen. Wie die Affen.
Der vierte Affe mit dem leergeschriebenen Stift fehlt noch … Herr Jung, übernehmen sie!

TV-Synthi

Geschrieben in Cool'n'Crazy von Olaf Schilgen am 17 Mai 2012

Ich mag Synthesizer.

Hier eine besonders nette Idee: Einen Fernseher als Synthi nutzen:

„i like“

Add Drama!

Geschrieben in Cool'n'Crazy von Olaf Schilgen am 21 April 2012

Sowas braucht die unterhaltene Welt!

 
 

 

und auch dies muss sein:
 

 

Goil!

 

belauscht!

Geschrieben in Home von Olaf Schilgen am 8 April 2012

Eine neue einmalig geniale Entdeckung mit Hilfe der Süddeutschen Zeitung in den Weiten des Netzes:

„Belauscht.de“

Da wird der Alltagswahnsinn in bester Dokumentationsmanier gedanklich mitgeschnitten und nächtens (oder auch tagsüber) protokolliert.
Wer die Stilblüten des täglichen haarscharf an der Rechtschreibung oder Logik vorbeigleitenden Wortbreis genießen will, muss diesem Portal einen Besuch abstatten.

Zur Anfütterung der Löwenmähne des Webs hier ein paar „Best of“-Zitate:

 

Umeå. In der Universität.

Meine Kollegin und ich fragen unseren Professoren nach schönen Routen fürs Skilaufen.
Er kramt daraufhin in seiner – professorenhaft chaotischen – Kiste mit Landkarten.
Kollegin: „Du bräuchtest einen Sklaven der hier mal aufräumt.
Professor (trocken) : „Eigentlich habe ich sogar zwei, aber die gehen andauernd Skilaufen.

 

Augsburg, in einer Schule während der Hausaufgabenbetreuung:

Betreuerin zu Schüler, der schon mehrfach gestört hat: „Jetzt hör doch mal bitte endlich mit dem doofen Getue auf!
Schüler: „Ich bin nicht doof! Sie können mich doch nicht doof nennen!
Betreuerin: „Okay, hmm, also: Du legst gerade ein taktisch sehr unkluges Verhalten an den Tag. Besser?
Schüler: „Hä? Check ich nicht.
Betreuerin: „Siehste!

 

München. In der U-Bahn.

Zwei Teenager (ca. 16) unterhalten sich über die Sprachen, die sie sprechen.

Sie: “Ich spreche Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.”
Er: “Spanisch? Ist doch für’n Arsch. Die gehen eh bald pleite und müssen dann ihre Sprache verkaufen!”


Würzburg, S.Oliver-Arena:

Vor dem Clueso-Konzert, die meisten Zuschauer haben schon Platz genommen und warten auf den Auftritt. Eine Frau mit Begleitung tippt auf ihrem Smartphone herum, dahinter sitzt ein Jugendlicher und beobachtet die Frau nervös. Irgendwann hält er es nicht mehr aus und klopft die fremde Frau von hinten an.
Junge: „Boah, könnt ich mal kurz dein Handy haben?
Junge Frau: „Äääh… Nein?! Wieso??
Junge: „Ich muss unbedingt mal auf Facebook… ich muss noch bei Kingdoms of Camelot meine Truppen ausbilden!

 

Heilsbronn, am Bahnhof:

Ein alter Mann steht vor mir am DB-Automaten und kommt offensichtlich mit der neuen Touch-Technik nicht so klar. Irgendwann stößt er mit seinem Gehstock gegen den Automaten und schreit ihn an: „Früher hätte man sowas an die Wand gestellt und erschossen!“

 

Kronach, in einem Supermarkt:

An der Kasse steht eine Dame mit zwei Jugendlichen, die jeweils einen Stapel Schulsachen vor die Kassiererin legen. Die Kassiererin scannt alles ein und teilt der Kundin dann mit: „Das macht 54,80. Bei einem Einkauf über 25 Euro erhalten Sie heute zehn Prozent Nachlass, das wird sofort abgezogen.“
Darauf die Kundin: „Mensch, hätten Sie das doch mal eher gesagt, dann hätt ich das auf zweimal bezahlt!“

 

Schweinfurt, bei McDonald’s:

Mann: „Willst du was essen?“
Sohn: „Nein.“
Mann: „Willst du was trinken?“
Sohn: „Nein!“
Mann: „Willst du weiter?“
Sohn: „Nein!!“
Mann (belustigt): „Willst du ein iPad?“
Sohn: „NEEEINN!!!“

 

 

 

 

 

 

 

 

Lichtfaktor

Geschrieben in Cool'n'Crazy von Olaf Schilgen am 29 März 2012

Abgefahren schönes Video, gerade gefunden:

Was kann man dazu nur schreiben?
Mir fällt nur eines ein: Leider geil.

Kara – robot story

Geschrieben in Magisches von Olaf Schilgen am 16 März 2012

 
Hm, eine Geschichte, die erst anerzählt wurde.
Wie geht sie wohl aus?

 

  

scale of space

Geschrieben in Cool'n'Crazy,Magisches von Olaf Schilgen am 12 Februar 2012

 

Eine absolut geniale Animation über die Dimension des Kleinen und des Großen.

Der Mensch liegt übrigens in etwa in der Mitte aller Maße. Zwischen 10^-35 und 10^+27 (zehn hoch minus fünfunddreißig bis zehn hoch siebenundzwanzig) bewegen sich die Darstellungen.

In Zahlen:

0,00000000000000000000000000000000001

bis

1000000000000000000000000000,0

Basis ist natürlich die Einheit „Meter“ als 10^0 (zehn hoch Null) gleich 1

 

http://images.4channel.org/f/src/589217_scale_of_universe_enhanced.swf

Sehenswert!

Nordlicht in Norwegen

Geschrieben in Magisches von Olaf Schilgen am 11 Februar 2012

Hier einmal für die, die es selbst noch nicht gesehen haben, ein paar wirklich schöne Aufnahmen vom Nordlicht.
Die Lichter sind hier viel schneller dargestellt, als sie real sind.
Der Wind, der da zu hören ist, hat auch weniger mit den Lichtern selbst zu tun.
Macht aber ein gutes Gefühl für die Kälte, die man beim Beobachten so verspürt …

Sprengmeisterjob

Geschrieben in Magisches von Olaf Schilgen am 11 Februar 2012

Das erinnert mich an die Zeit, wo ich noch als Sprengmeister tätig war.
Soviel hab ich nicht gesprengt, und das Ergebnis war auch nicht ganz so.

Aber ein netter Film ist es geworden!

Weizenbauer

Geschrieben in Wirtschaftstheorie von Olaf Schilgen am 4 Februar 2012

Ich habe eine eigene Vorstellung davon, was Wirtschaft ist.
Jedoch habe ich nicht nur kleine Probleme, diese Vorstellung offen zu diskutieren. Die Fragestellungen, die ich aufwerfe und anspreche, werden akzeptiert. Zumindest unter Vorbehalt der Namensnennung.
Doch der Ansatz, den ich als nicht nur halbwegs zielführend, sondern als einzig korrekt ansehe, wird stets angesehen, als ob er vom Mars kommt, oder besser von Gliese 085, einen der noch nicht entdeckten Planeten dieses Universums.

Heute jedoch habe ich Mut geschopft. Als ich diese kurzen Zitatschnipsel bei Golem.de fand:

Zitat:
„Manche Wissenschaften hätten immense Fortschritte gemacht – Wirtschaftswissenschaften und Meteorologie etwa hätten elegante mathematische Modelle entwickelt. So könnten die Ökonomen beispielsweise mit einem wunderschönen und verständlichen Modell die Wirtschaft eines Landes erklären. Nur leider, sagte Weizenbaum, hätte dieses wenig mit der Realität zu tun.“

Quelle: http://www.golem.de/news/joseph-weizenbaum-welche-rolle-spielt-wissenschaft-1202-89557.html

Wie sehr sich die Wissenschaft seiner Meinung nach vom Rest der Welt entfernt hat, verdeutlicht Weizenbaum mit einer weiteren Metapher: Er beschreibt das von Hollywood-Western gezeichnete Klischee eines Saloons – mit den üblichen Figuren: Cowboys mit Revolvern und leichten Mädchen, ein versoffener Arzt, der mit dem Großgrundbesitzer und dem Sheriff im Hinterzimmer Poker spielt.

Dieses Szenario soll die Naturwissenschaften darstellen. Da betritt ein Außenseiter, gekleidet wie ein Gentleman in St. Louis, die Szene. Er hat ein Spielbrett dabei und will der Pokerrunde das Dame-Spielen beibringen. Die Runde hört zu, während der die Regeln erklärt – und fragt schließlich: Wo sind die Karten?

Für diese Runde müsse ein Spiel Karten haben, und ohne Karten sei Dame eben kein Spiel. Anders ausgedrückt: Die Naturwissenschaften erkennen nur ihre eigenen Wahrheiten an. Andere Argumente werden abgetan als unwissenschaftlich, und Unwissenschaftliches zähle nicht. „In diesem Sinne verteidigt sich die Naturwissenschaft gegen fremde Wahrheiten, wie beispielsweise Religion“, resümierte Weizenbaum.

Wassup – The Superbowl commercials

Geschrieben in Cool'n'Crazy von Olaf Schilgen am 3 Februar 2012

superbowl commercials haben Cult-Charakter.
Manchmal, wenn sie gut sind.

Budweiser „Wassup“

Apples „1984“

Pepsi „new neighbor“

Ach ja, dieser sollte auch noch rein:

VW – „The Force“

Der neue Spot 2012, der darauf aufbaut, aber ist noch nicht reif – ob der das Zeug zum Klassiker hat, muss man mal abwarten.

Quadrocopter Formationsflug

Geschrieben in Magisches von Olaf Schilgen am 3 Februar 2012

 

Das ist mal wieder etwas Magie:

 

Wenn man das im Dunkeln macht, jedem der copter noch eine Kerze aufsetzt, und etwas spooky music laufen lässt … dann wird wohl sicher die Hälfte der Zuschauer von einer Invasion der Marsmännchen ausgehen.

Zwei Jahrhunderte zuvor … wäre das Verhältnis sicher 100 : 0 gewesen …

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